Gottesdienst: So, 10.00 Uhr, Bautzener Str. 111, 03050 Cottbus

Wichtige Infos

Nachlese zum Gottesdienst am 15.03.2020

Dienen als Männer und Frauen in der Gemeinde (Teil 1)

Ehemodelle

Hierarchisches Modell

Das hierarchische Modell (1. Mose 2) führt das Konzept der männlichen Überordnung ein.

  • Der Mann ist die Krönung der Schöpfung
  • 6 Weil er zuerst gebildet wurde, hat er bei Gott und der Gesellschaft eine vorrangige Stellung vor der Frau
  • 6 Die Frau wurde als „Gehilfin“ für den Mann geschaffen.
Vorteile: der Mann hat die Verantwortung und trifft Entscheidungen, die Frau ist entlastet, wenn es zu ihrem Wohle geschieht (Jesus Prinzip)
Nachteile: der schwächere Teil wird unterdrückt, hat nichts zu sagen. Macht!

Fazit: Dieses Modell wird in vielen Ehen erfolgreich angewandt, weil der Mann seine Rolle im Sinne Jesu ausführt. D.h. die Frau sich beschützt und versorgt, respektiert und wertgeschätzt fühlt. (siehe Eph. 5,21 – 33)

Partnerschaftilches Modell

Bei dem partnerschafttichen Modell (hergeleitet aus: 1. Mose 1, 27; 2,18):

  • Sind Mann und Frau (beide!) im Bilde Gottes geschaffen
  • Sie sind gleichwertig und doch unterschiedlich
  • Sie sollen gemeinsam über die Schöpfung herrschen
Vorteile:
Sie sind gemeinsam stark und ergänzen sich aufgrund ihrer Fähigkeiten, Stärken und Schwachen…; keiner sollte immer stark/schwach sein müssen
Nachteile: Es gibt alte und neue Machtkämpfe (um die Arbeitsteilung, Aufgaben-/Ver-antwortungsbereiche, Entscheidungen); Unverbindliche Haltung; Liebe auf Zeit

Fazit: Wenn die Haltung zueinander nicht stimmt, ist es egal welches Modell dahintersteckt.

Fragen:

An die Verheirateten: Nach welchem der beiden Modelle lebt ihr eher eure Ehe? Welche Vorteile oder Nachteile erlebt ihr dabei?

Welches Model! wird von unserer Gesellschaft eher gefördert und begünstigt?

Bibelstellen, die ein partnerschaftliches Miteinander in Beziehungen befürworten:

Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. Eph. 5,21

Einer trage des Andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Gal. 6,2

Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat. 1. Pt. 4,10

Einer komme dem ändern mit Ehrerbietung zuvor. Rom. 12,10

Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch zu den niedrigen. Haltet euch nicht selbst für klug. Rom. 12,16

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch liebe. Joh. 15,12

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre. Röm. 15,7

Und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken, Hebr. 10,24

Der Größte unter euch soll euer Diener sein. Mt. 23,11

Niemand suche das Seine, sondern was dem ändern dient. 1. Kor. 10,24

So sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied. Rom. 12,5

„Es muss allerdings klar gesagt werden, dass nach der Ordnung, die der Herr geschaffen hat, nicht nur die Frau auf den Mann angewiesen ist, sondern ebenso der Mann auf die Frau. 12 Denn auch wenn die ‚erste‘ Frau aus dem Mann geschaffen wurde, ist doch seither jeder Mann durch eine Frau auf die Welt gekommen. Und letztlich kommen beide, Mann und Frau, von Gott, der alles geschaffen hat.“ 1. Kor. 11,11-12 (NGÜ)